Madeleine Felber

Madeleine Felber (*1957, Sierre VS) stellt ihre Arbeiten seit 1986 im In- und Ausland aus. Immer wieder wurden Versuche unternommen, Bild und Klang, Farben und Töne miteinander in Beziehung zu setzen. Madeleine Felber geht in ihrer Kunst der Frage nach dem «binding», dem Verbindungsmoment von Farbe und Klang nach. Mittels des 1987 entwickelten Farbalphabets cromocode emef (gr. «chromos» = Farbe) übersetzt sie Texte in Farbe, setzt «Klangfarben anstelle von Lautzeichen». Der Faden der Linearität unserer Schrift wird im eigentlichen Sinne des Wortes zum Text «verwoben», denn das lateinische Wort «textus» heisst Gewebe. Mosaikartig fügt sich Farbe an Farbe zur Poesie der Textbilder, in welchen Muster, Rhythmen und Reime unserer Sprache sichtbar werden.

Unterhalb der Kirschbaum-Arena im KKL Uffikon zeigt Madeleine Felber die Expo02-Installation «Runen ragen aus dem Wasser des Vergessens».